Familienrecht

Statistisch wird heute jede dritte Ehe geschieden. Kompetente Beratung durch einen Fachanwalt  ist daher sowohl vor der Eheschließung, in akuten Krisensituationen oder im Rahmen eines Scheidungsverfahrens unerlässlich.

Anwaltliche Tätigkeiten

  • Beratung vor und nach der Eheschließung, ins­be­son­dere bei der Verfassung eines Ehevertrags.
  • Entwurf von Vereinbarungen für nichteheliche Lebensgemeinschaften.
  • Ehescheidung. Sogenannte Folgesachen, Unterhalt, Ehewohnung und Hausrat, Zugewinn, elterliche Sorge u.a..
  • Vermögensauseinandersetzung im Zusammenhang mit Ehescheidungen. Berücksichtigung der steuer- lichen Besonderheiten bei Trennung und Scheidung von Unternehmerehepaaren.
  • Erbrechtliche Besonderheiten unter Ehegatten, Entwurf eines Ehevertrags mit Erbvertrag, steuer- günstige Vermögensübertragungen unter Ehegatten und an Kinder, vgl. auch Tätigkeitsschwerpunkt Erbrecht/Erbschaftsteuerrecht.
  • Beratung bei Adoption
  • Beratung zu Betreuung, Vormundschaft und Elternunterhalt

Aktuelles

Die folgenden Informationen wurden von Rechtsanwälten, Fachanwälten und Steuerberatern unserer Kanzlei für Sie zusammengestellt.
letzte Aktualisierung: 23.03.2017 15:14:58
  • Unterhalt bei unberechtigten Missbrauchsvorwürfen verwirkt
    Der Unterhaltsanspruch eines geschiedenen Ehegatten kann verwirkt sein, wenn er dem unterhaltsverpflichteten Ehegatten über Jahre wiederholt zu Unrecht sexuellen Missbrauch vorwirft und die Vorwürfe objektiv geeignet sind, den Unterhaltsverpflichteten in der Öffentlichkeit nachhaltig verächtlich zu machen und so seine familiäre, soziale und wirtschaftliche Existenz zu zerstören. Das hat der 2. Senat für Familiensachen des Ober­landesgerichts Hamm am 03.12.2013 entschieden und insoweit den erstinstanzlichen Beschluss des Amtsgerichts – Familiengericht - Dorsten bestätigt.
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  • Kindesunterhaltsberechnung nach fiktivem Vollerwerbseinkommen
    Kindesunterhalt ist bei der Zurechnung eines fiktiven Einkommens im Regelfall nach einem fiktiven Vollerwerbseinkommen und nicht nach einem fiktiven Nebenerwerbseinkommen neben einem Sozialleistungsbezug zu berechnen. Das gilt auch dann, wenn der Unterhaltsschuldner nach der Berechnung mit einem Vollerwerbseinkommen nicht leistungsfähig ist, während er nach der Berechnung mit einem Nebenerwerbseinkommen aufgrund des niedrigeren Selbstbehalts Unterhalt zahlen müsste. Das hat der 3. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm mit einem am 06.01.2014 erlassenen Beschluss unter Abänderung der erstinstanzlichen Entscheidung des Amtsgerichts - Familiengerichts - Herne entschieden.
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  • Auflösung der gemeinsamen elterlichen Sorge – nicht zur Regelung von Kommunikationsproblemen geschiedener Kindeseltern
    Die gemeinsame elterliche Sorge kann nicht zur Regelung von Kommunikationsproblemen in der Beziehung der geschiedenen Kindeseltern aufgelöst werden. Sie ist vielmehr beizubehalten, wenn das Kindeswohl keine Abänderung erfordert. Das hat der 2. Senat für Familiensachen des Ober­lan­des­gerichts Hamm am 23.07.2013 unter Abänderung der erstinstanzli­chen Entscheidung des Amtsgerichts – Familiengericht – Marl ent­schieden.
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(Quelle: www.familienrechtssache.de)

Ergänzungen

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