Familienrecht

Statistisch wird heute jede dritte Ehe geschieden. Kompetente Beratung durch einen Fachanwalt  ist daher sowohl vor der Eheschließung, in akuten Krisensituationen oder im Rahmen eines Scheidungsverfahrens unerlässlich.

Anwaltliche Tätigkeiten

  • Beratung vor und nach der Eheschließung, ins­be­son­dere bei der Verfassung eines Ehevertrags.
  • Entwurf von Vereinbarungen für nichteheliche Lebensgemeinschaften.
  • Ehescheidung. Sogenannte Folgesachen, Unterhalt, Ehewohnung und Hausrat, Zugewinn, elterliche Sorge u.a..
  • Vermögensauseinandersetzung im Zusammenhang mit Ehescheidungen. Berücksichtigung der steuer- lichen Besonderheiten bei Trennung und Scheidung von Unternehmerehepaaren.
  • Erbrechtliche Besonderheiten unter Ehegatten, Entwurf eines Ehevertrags mit Erbvertrag, steuer- günstige Vermögensübertragungen unter Ehegatten und an Kinder, vgl. auch Tätigkeitsschwerpunkt Erbrecht/Erbschaftsteuerrecht.
  • Beratung bei Adoption
  • Beratung zu Betreuung, Vormundschaft und Elternunterhalt

Aktuelles

Die folgenden Informationen wurden von Rechtsanwälten, Fachanwälten und Steuerberatern unserer Kanzlei für Sie zusammengestellt.
letzte Aktualisierung: 22.09.2017 15:14:39
  • Elternwille bestimmt Religionszugehörigkeit des Kindes
    Bestimmen Kindeseltern die Religions­zu­ge­hö­rig­keit ihres Kindes, bleibt diese Bestimmung auch dann verbindlich, wenn das Kind - nach einem Entzug der elterlichen Sorge unter vormundschaftlicher Verantwortung des Jugendamtes - in einer Pflegefamilie aufwächst, die einer anderen Religion angehört und nach dieser lebt. Der Vormund ist dann nicht befugt, die Erstbestimmung der leiblichen Eltern zu ändern. Das hat der 2. Senat für Familien­sachen des Oberlandesgerichts Hamm am 29.03.2016 in einer vom Amts­gericht - Familiengericht - Dorsten in erster Instanz entschiedenen Familiensache beschlossen und damit den Antrag des Vormundes, die römisch-katholische Erziehung des Kindes zu genehmigen, zurück­gewiesen.
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  • Türkischer Brautschmuck: Umgehängt heißt geschenkt
    Brautschmuck, der der Ehefrau türkisch­stämmiger Brautleute bei einer in der Türkei stattfindenden Hochzeit umgehängt wird, gilt regelmäßig als Geschenk für die Braut. Veräußert der Ehemann diesen Schmuck ohne Zustimmung der Ehefrau, kann er ihr gegenüber zum Schadensersatz verpflichtet sein. Das hat der 4. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm am 25.04.2016 beschlossen und den Ehemann unter Versagung von Verfahrenskostenhilfe auf die Erfolglosigkeit seiner Beschwerde gegen den erstinstanzlichen Beschluss des Amtsgerichts - Familiengericht - Bochum vom 04.02.2016 (87 F 33/13) hingewiesen. Diese Beschwerde hat der Ehemann sodann zurückgenommen.
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  • Zwanzigjährige in der Berufsvorbereitung – keine gesteigerte Unterhaltspflicht der Eltern
    Kindesunterhalt: Der Besuch einer primär der Verbesserung der allgemeinen Fähigkeiten dienenden berufsvorbereitenden Bildungs­maß­nahme durch ein volljähriges Kind begründet keine gesteigerte Erwerbspflicht der Eltern. Das hat der 2. Senat für Familiensachen des Oberlandesgerichts Hamm am 03.12.2014 beschlossen und damit die erstinstanzliche Entscheidung des Amtsgerichts - Familiengericht - Dorsten bestätigt.
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(Quelle: www.familienrechtssache.de)

Ergänzungen

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